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Gumpendorfer Straße

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Echo - Jugendzentrum

echo
Von 1993-2005 befand sich an der Ecke Hofmühlgasse / Gumpendorfer Straße "echo", ein Jugend-, Kultur- und Integrationsverein für Jugendliche der zweiten Generation. Die Aussetzung der Subvention Anfang 2005 führte zur Schließung dieses beispielgebenden Projekts.

echo - Nr. 48
echo - Nr. 48
1993 gründete Herr Bülent Öztoplu den Verein echo - einen Jugend-, Kultur- und Integrationsverein für Jugendliche der zweiten Generation. Er bot eine soziokulturelle Plattform, wo sich die Jugendlichen artikulieren und freiwillig in die Gesellschaft eingliedern konnten. Im Sinne der Integration waren die regionalen und überregionalen Projekte für alle Jugendlichen dieser Altersgruppe offen. Durchschnittlich besuchten etwa 100 bis 150 Jugendliche aus etwa 20 verschiedenen Herkunftsländern regelmäßig das Jugendzentrum und verbrachten im echo ihre Freizeit. Sie partizipierten an demokratischen Entscheidungsprozessen bezüglich aktueller Themen und Handlungsschwerpunkte (auch durch ihre Funktion in der Vereinsstruktur). Einige davon haben in bestimmten Bereichen Verantwortungen übernommen und hatten dadurch die Möglichkeit, eigene soziokulturelle Projekte zu planen und durchzuführen.

Was waren die Ziele von echo?
Verbesserung der Lebensqualität der 2. Generation im sozialen, kulturellen, politischen, persönlichen, beruflichen und schulischen Bereich durch:

- gleichberechtigte Teilnahme am öffentlichen Leben, unabhängig von der Nationalität (oder Geschlecht, Hautfarbe...)
- freiwillige, bewusste Integration in die österreichische Gesellschaft und gegenseitige Akzeptanz
- Auftreten gegen Nationalismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit
- Selbstwertgefühl und Artikulationsfähigkeit steigern
- Erweiterung der Handlungskompetenz
- Förderung persönlicher und kollektiver Fähigkeiten der Jugendlichen
- Schaffung von "Freiräumen" (örtliche und ideelle)
- politische Bildungsarbeit

Aktivitäten von echo
Die Aktivitäten von echo hatten ihre Basis im soziokulturellen Bereich, immer mit dem Hintergrund, durch die Projekte gleichzeitig eine gesellschaftspolitische Aussage machen zu können.

Einen wesentlichen Anteil davon trug die Zeitschrift 'Echo', die seit 1994 der Gründung bestand. Über die Zeitschrift wurden Bedürfnisse und Probleme thematisiert, artikuliert und an die Öffentlichkeit transportiert. Durch die Auseinandersetzung mit spezifischen Themen wurde die eigene Situation der Jugendlichen reflektiert und bearbeitet.

Im Aufbau befand sich eine Redaktion für echoTV, deren Ziele prinzipiell mit denen der Zeitschrift übereinstimmten.

Alle weiteren Projekte wie Tanz, Theater, Gesang, Podiumsdiskussionen, Fotoworkshops... wurden in die Redaktion der Zeitschrift oder des TV-Teams eingegliedert.

Aufgrund von Budget-Kürzungen kam es zur Streichung der Subvention für dieses beispielgebende Projekt zur Integration. Anfang des Jahres 2005 schloss der Jugendtreff seine Pforten, der Verein setzte im Büro im ersten Stock noch einige Monate seine Arbeit weiter fort. Die letzte Echo-Ausgabe Nr. 48 erschien im Herbst 2005 - wir wollen Sie Ihnen nicht vorenthalten (siehe Download).

Mehr "letzte" Infos rund um echo und Echo-Ausgaben zum Downloaden finden Sie unter:
http://www.latzinator.com/grr/echo/magazin/

ECHO Nr. 48
Schwerpunkt der letzten Ausgabe: die Wiener Gemeinderatswahlen 2005. Weitere Themen: Zwangsheirat, das neue österr. Fremdengesetz (Gespräch mit Ute Bock u.v.m.
050209_010257_echo48.pdf




[GDAdmin, 05.02.2009]




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