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Kirche St. Ägyd am Kurt Pint-Platz 0 Pfarre Gumpendorf - seit 1239
Die Pfarre Gumpendorf wurde 1239 geründet und zählt somit zu den ältesten Pfarren des Wiener Stadtgebietes (d.h. außerhalb des ersten Wiener Gemeindebezirks).
Mitten im dicht besiedelten Gebiet präsentiert sich,
Kirche St. Ägyd
Dem Heiligen Ägyd ist die barocke Kirche am Kurt Pint-Platz geweiht. Der heilige Ägyd bzw. St. Ägyd ist einer der 14 Nothelfer.
Ägidius - Ägyd, Ägid, Egidius: grch., Schildträger, Schirmherr.
Weitere Beschreibungen inkl. einer Rundblickaufnahme aus dem Inneren der Kirche finden Sie hier: Kirche St. Ägyd
Mag. Kurt Pint, Jahrgang 1942
Der Namensgeber dieses Platzes war Bezirksvorsteher von Mariahilf in den Jahren 1984 bis '97. Eines seiner letzten und herausragendsten Projekte war zweifellos die Neugestaltung der Problemzone 'Esterházypark', als Herzstück der Pläne zur Schaffung einer Mariahilfer Freizeit- und Erlebnisoase, die von BV Erich Achleitner weiter forciert worden ist.
Vor der Namensgebung war der Kurt Pint-Platz in die Gumpendorfer Straße eingebunden und hatte keinen eigenen Namen.
Viele Wiener kennen den Kurt Pint-Platz als Ägydiplatz. Diese Bezeichnung scheint zwar in keinem Stadtplan auf, ist jedoch noch immer die allgemeine Auskunft der Ortsansässigen, wenn der Besucher nach diesem Platz fragt.
Das Sommerpalais der Familie Albrechtsburg
Auf Nr. 104 der Gumpendorfer Straße befindet sich im (für die Öffentlichkeit bedauerlicherweise abgesperrten) Innenhof ein Überrest eines Tores des genannten Palais.
J. B. Fischer von Erlach erbaute es in den Jahren 1695-1698.
Das Schloss wechselte häufig den Besitzer und hatte daher auch viele verschiedene Namen:
u.a. Kaunitz-Schloss, Esterházy-Schloss ...
Baugeschichte des Gebäudes:
1698: Haus und Garten Albrechtsburg
1759: Gartenpalais Fürst Esterházy
1815-1868: Besitzer Fürst Esterházy
1869: Gymnasium (Gemeindeschule)
1877-1878: Aufstockung des Hauses
1893: Verstaatlichung der Schule
1970 wurde endgültig abgerissen, was nach Bombentreffern des II. Weltkriegs übrig geblieben war. ASDF23